Interview mit Manuel Ebner

 

Dott. Manuel Ebner ist geschäftsführender Gesellschafter der CONVOTIS.

Lieber Manuel, mit der Entwicklung der CONVOTIS werden wir zum führenden Partner für digitalisierte Management-Prozesse im deutschsprachigen Raum. Welche besonderen Vorteile ergeben sich daraus für unsere bestehenden und zukünftigen Kunden?

„Mit der CONVOTIS verfolgen wir die Zielsetzung, die Stärke eines Konzerns mit der Agilität eines Start-ups zum Vorteil unserer Kunden zu bündeln. Die Unternehmen, die wir bisher als Teil der CONVOTIS gewinnen konnten und zukünftig noch akquirieren wollen, sind gemeinsam seit mehr als 60 Jahren erfolgreich im IT Markt tätig. In ihren Geschäftsfeldern sind sie die Spezialisten in der Digitalisierung von Geschäftsprozessen und Managed IT Services. Bei der Portfolioausrichtung geht es uns darum, dass sich die einzelnen Unternehmen komplementär ergänzen. Davon profitieren natürlich besonders auch unsere Kunden, da wir aufbauend auf der Basisinfrastruktur eines Unternehmens end2end Dienstleistungen zur Digitalisierung der Managementprozesse anbieten. Unser Know-how reicht dabei wie gesagt von Modern Workplace über Cloud Services, IT Security bis hin zur voll umfänglichen Betreuung der IT-Infrastruktur. Das ist die Basis für die Optimierung und Digitalisierung von Geschäftsprozessen wie zum Beispiel ERP, FIBU, HR-Management-Prozessen oder auch Content-Management-Systemen.

Neben exzellenter Technik und innovativem Service ist für uns vor allem auch die Unternehmenskultur einer gemeinsamen CONVOTIS entscheidend, d.h. wir legen viel Wert auf unternehmensübergreifende Zusammenarbeit und wollen eine „gemeinsam stärker“ Mentalität fördern. Mit den 10 Standorten die wir bereits in DACH sowie der Slowakei und Rumänien haben, sind wir auch in der Lage über Regionen und Ländergrenzen hinweg zu agieren, was sicherlich für internationaler ausgerichtete Großkunden ein klarer Vorteil sein wird.“

 

Aus vorerst Vier mach Eins, warum können wir unsere Kunden jetzt noch besser servisieren, welche Synergien stechen durch die Vereinigung der Unternehmen B&S, ITSDONE, Lynet und Xdot in der CONVOTIS Deiner Meinung nach besonders heraus?

„Die vier genannten Unternehmen stellen wie erwähnt nur den Anfang unserer Entwicklung bei der CONVOTIS dar und weitere werden folgen.

Sehr kurzfristig werden wir einen süddeutschen IT-Spezialisten als Teil der CONVOTIS willkommen heißen, der seit mehr als 30 Jahren erfolgreich im Markt positioniert ist und sich auf spezielle Lösungen im Bereich Dokumenten- und Content Management, Scanning, Archivierung und IT Security spezialisiert hat. Diese Expertise können wir zum Beispiel ergänzend bei unseren österreichischen Kunden platzieren.

Umgekehrt hat dieses Unternehmen aus seiner Historie einen Großkunden, für den man zusammen mit einem Sublieferanten SAP AO/AMS Leistungen erbringt. Hier ist die klare Zielsetzung diese Leistungen zur ITSDONE Romania zu transferieren, weil wir hier die SAP AO/AMS Kompetenz in englischer Sprache erfolgreich aufgebaut haben.

Ein weiteres aktuelles Beispiel ist der DFB (Deutscher Fußball Bund), ein wichtiger Bestandskunde der xdot. Hier haben sich in letzter Zeit spezielle Anforderungen an Themen rund um O365 rasant entwickelt. Da die ITSDONE innerhalb der CONVOTIS in diesem Bereich der Spezialist ist, sind wir gerade in Abstimmung mit dem DFB dabei alle Themen zur ITSDONE zu transferieren. Ganz klar nach dem Motto „die Leistungserbringung in der CONVOTIS soll dort erfolgen, wo wir die Expertise haben“. Dabei werden Standorte zukünftig eine untergeordnete Rolle spielen, weil wir stärker in übergreifenden Teams agieren wollen. Weitere Synergien innerhalb der CONVOTIS bestehen sicherlich im gemeinsamen Vertrieb und Marketing, sowie Shared Services wie z.B. das Partnermanagement.“

 

Du beschäftigst Dich intensiv mit den Entwicklungen am IT-Markt, welche wird Deiner Meinung nach die Geschäftswelt besonders beeinträchtigen und auf welchen Zug sollten unsere Kunden daher unbedingt aufspringen?

„Die Frage hat für mich zwei Facetten. Wenn wir über die Top IT-Innovationsthemen der Zukunft sprechen, dann wird man sich sicherlich mit AI, IOT, Robotics etc. befassen. Dies sind alles spannende und hoch relevante Zukunftsthemen. Die Realität in unseren Zielmärkten und  Zielkunden ist jedoch eher, dass erst einmal grundlegende Schritte im Rahmen der Digitalisierung zu gehen sind. Dazu zählen für mich Fragestellungen,  wie

  • Unternehmensprozesse professionell digitalisiert werden können,
  • wir für Mitarbeiter im Unternehmen ein effizientes mobiles Arbeiten, sprich einen Modern Workplace, zur Verfügung stellen können, oder
  • die Vorteile von Cloud Lösungen in Verbindung mit zunehmender Komplexität in diesem Thema realisiert werden können,
  • das Ganze immer in Verbindung mit sehr hohen Anforderungen an Security und Datenschutz.

 

Aus meiner Zeit als CEO bei einem führenden medizinischen Kommunikationsdienstleister bringe ich immer gerne das Beispiel zur Digitalisierung von Apotheken. Ca. 50% der Apotheken bevorzugen nach wie vor das Faxgerät als präferiertes Kommunikationsmedium, um neue Informationen zu erhalten. Im Bereich der öffentlichen Verwaltung sehen wir an vielen Stellen Ähnliches. Das sind extreme Beispiele, die aber die Thematik eines Anspruchs an Digitalisierung im Vergleich zur Realität gut veranschaulichen.

Für uns als CONVOTIS wird es demnach wichtig sein, ein echtes Verständnis der Digitalisierungsherausforderungen unserer Kunden zu entwickeln und basierend darauf sinnvolle Konzepte anzubieten, die vernünftig und schrittweise auch umgesetzt werden können. Wir verstehen uns dabei nicht als die Innovationsvorreiter, sondern als den strategischen IT Partner der seinen Kunden mit passenden Lösung und Services einen echten Mehrwert bietet.

Und genau hier entsteht ein weiterer Vorteil aus dem Zusammenschluss unterschiedlicher Spezialisten: Digitalisieren bedeutet ja nicht nur einen bekannten Prozess mit mehr Technik zu unterstützen. Es geht vielmehr darum, die Geschäftsprozesse digital zu verzahnen, Schnittstellen zu beseitigen und damit alle Möglichkeiten der Automatisierung ausschöpfen zu können. Nur wer diese Vorbereitungen getroffen hat, kann an den Zukunftsthemen AI, IOT oder Robotik auch in verwaltenden Prozessen überhaupt teilnehmen.“

 

 



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